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18.2.2018 – Kammerkonzert – Armida-Quartett (ursprünglich Artemis-Quartett) – Konzerthaus Dortmund

Armida-Quartett und Eckart Runge, Violoncello (vom Artemis-Quartett)

Joseph Haydn Streichquartett D-Dur Hob. III:63
Sergej Prokofiew Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 92
Franz Schubert Streichquintett C-Dur D 956

Ich freue mich, das Armida-Quartett zu hören – ich hätte auch sehr gern das (vollständige) Artemis-Quartett gehört. Nun …
es ist eine reine Freude zuzuhören – bei Haydn, sehr interessant auch bei Prokofiev, aber ganz besonders das Schubertsche Quintett mit seinen phantastischen schier unendlichen Weiten der Melodik ist ein wirklicher Genuss. Das bleibt mir noch lange im Ohr und schwingt mir in der Seele weiter.
Eckart Runge spielt anders als das Armida-Quartett, aber passt sich allmählich an; seine Mentorenrolle kann er nicht in Dominanz verwandeln, das Quartett bleibt unbeeindruckt, es hat seinen eigenen Stil – und der ist anders als der des Artemis-Quartetts. Und das ist ja auch gut so!
Bravo! Bravo! Bravo!