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17.3.2018 – Petruschka / L’Enfant et les Sortileges – Deutsche Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf

Igor Stravinsky, Petruschka – Burlesque in vier Szenen (1947)
Maurice Ravel, L’Enfant et les Sortileges – Fantaisie lyrique in zwei Teilen (1925)

Musikalische Leitung: Marc Piollet
Inszenierung: Suzanne Andrade / Esme Appleton
Animationen: Paul Barritt
Szenische Einstudierung: Tobias Ribitzki
Konzeption: Esme Appleton
Konzeption: Suzanne Andrade / Paul Barritt
Bühne: Esme Appleton / Suzanne Andrade / Paul Barritt / Pia Leong
Kostüme: Katrin Kath / Paul Barritt / Esme Appleton / Suzanne Andrade

Petruschka, Der Clown: Tiago Alexandre Fonseca
Ptitschka, Die Akrobatin: Pauliina Räsänen
Patap, Der Muskelmann: Slava Volkov

Das Kind: Kimberley Boettger-Soller
Die Mutter / Die Tasse / Die Libelle: Marta Márquez / Franziska Orendi
Der Stuhl / Die Eule: Romana Noack
Die Sonne / Die Prinzessin: Dimitra Kotidou / Adela Zaharia / Elena Sancho Pereg
Die weiße Katze / Das Eichhörnchen: Iryna Vakula
Die Nachtigall: Dimitra Kotidou
Eine Schäferin / Die Fledermaus: Monika Rydz / Helena Günther
Ein Schäfer: Maria Boiko / Cornelia Maria Orendi
Der Schaukelstuhl / Der Baum: Torben Jürgens / Lukasz Konieczny
Vater Zeit / Der schwarze Kater: Dmitri Vargin
Dr. Mathe / Die Teekanne / Der Frosch: Cornel Frey
Kind (Double): Kinga Sziliágyi / Sara Blasco Gutiérrez

Chor der Deutschen Oper am Rhein
Kinderchor Akademie für Chor und Musiktheater
Düsseldorfer Symphoniker

Wer Die Zauberflöte in Düsseldorf, Duisburg oder an der Komischen Oper Berlin gesehen hat, kennt die Machart der Inszenierung.
In der heutigen Inszenierung wird die Macht der Bilder deutlich und die lässt die Musik in den Hintergrund treten. In Petruschka hält die robuste und geniale Musik dem stand, phänomenale Artistik und Akrobatik gehen mit der Musik eine gelungene Partnerschaft ein. In L’Enfant et les Sortileges wird die zarte und teils sparsame Musik, die auch wenig theaterhaftes hat, verdrängt. Die Geschichte finde ich etwas altbacken und ermüdend. Das Bilderspektakel kann es teilweise auffangen.
Die Sängerinnen und Sänger sind leider oft kaum zu hören, da sie nicht auf, sondern unter, hinter oder neben der Bühne singen. Das ist mehr als bedauerlich. Das Orchester erklingt von meinem Platz Reihe 9, 6. Platz links aus dem Lautsprecher. Das finde ich katastrophal. Dann kann ja gleich eine Aufnahme abspielen. Hoffentlich schafft man bei der Sanierung des Hauses bessere akustische Verhältnisse!
Wie auch immer – das Haus ist ausverkauft, viele Kinder und Jugendliche sind in der Oper – das ist doch wunderbar!